Pinochle - Kartenspiel
Pinochle – Das Spiel für echte Strategen ![]()
Heute wird es anspruchsvoll auf Dracondors Heim! Pinochle ist kein Spiel für zwischendurch, sondern ein Klassiker für alle, die gerne taktieren. Ob beim Reizen, beim geschickten Melden der richtigen Kombinationen oder beim finalen Stich-Kampf: Hier ist Konzentration gefragt. Wer Skat oder Doppelkopf mag, wird Pinochle lieben. Schnappt euch zwei Decks, sortiert die kleinen Zahlen aus und zeigt, was ihr drauf habt!
Pinochle – Warum dieses Traditionsspiel in jedes Archiv gehört
Glück auf, liebe Spielefreunde!
Nachdem wir uns zuletzt mit „Vierundzwanzig“ eher locker eingewürfelt haben, gehen wir heute in die Vollen. Am 21.03.2026 steht ein echtes Schwergewicht in meiner Liste: Pinochle.
Wer glaubt, Kartenspielen sei nur ein bisschen Glück und ein paar Stiche machen, der hat noch nie eine ordentliche Runde Pinochle erlebt. Das Spiel ist wie Schach mit 48 Karten – taktisch, fordernd und unglaublich befriedigend, wenn ein Plan aufgeht.
Der Reiz der doppelten Karten Das Besondere bei Pinochle (oder auch Binokel, wie man im Süden sagt) ist das Blatt. Wir spielen mit 48 Karten, wobei jede Karte doppelt vorkommt. Das bedeutet: Nur weil du ein Ass spielst, heißt das noch lange nicht, dass du den Stich sicher hast – da könnte noch ein zweites um die Ecke kommen! Wer kein spezielles Blatt hat, nimmt einfach zwei Standard-Decks und sortiert die „Luschen“ (2 bis 8) aus. Das allein hat schon was Rituelles.
Die Kunst des Meldens Der eigentliche Clou passiert aber vor dem ersten Stich. Beim „Melden“ zeigt sich, wer das Auge für Kombinationen hat. Hast du den namensgebenden Pinochle (Karo-Bube und Pik-Dame) auf der Hand? Oder vielleicht sogar einen „Run“ in Trumpf? Diese Bonuspunkte sind oft das Zünglein an der Waage. Aber Vorsicht: Wer beim Reizen zu hoch pokert und seine Punkte am Ende nicht durch Stiche untermauert, der geht baden.
Warum es auf Dracondors Heim gehört: Pinochle ist ein Stück Spielkultur. Es fördert das Gedächtnis (wer hat welche 10 schon gespielt?) und die Risikobereitschaft. In einer Zeit, in der viele nur noch schnelllebige Apps konsumieren, ist so eine konzentrierte Runde am Tisch eine echte Wohltat.
Dracondors Profi-Tipp: Da bei Pinochle die Punkte schnell in die Hunderte gehen, empfehle ich euch dringend meinen Trick mit dem laminierten Wertungsbogen. Mit einem Folienstift lässt sich das Chaos aus Reizwerten und Meldepunkten wunderbar bändigen. Nach dem Spiel einmal drüberwischen und die nächste Reiz-Schlacht kann beginnen!
Habt ihr schon mal einen „Doppel-Pinochle“ gemeldet? Das ist das Gefühl, als hätte man im Lotto gewonnen! Schreibt mir eure epischsten Siege oder die bittersten Niederlagen in die Kommentare.
Euer Armin (Dracondor)
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